Basler Celloquartett

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Kian Soltani Noch ist er so etwas wie ein Geheimtipp: der gerade 21 Jahre alte Cellist Kian Soltani. Doch spätestens seit seinem 1. Preis bei der diesjährigen „Internationalen Paulo Cello Competition“ in Helsinki hat sich Kian Soltani auf der höchsten Ebene der neuen Cellistengeneration als Solist etabliert, der für seine tiefe musikalische Leidenschaft und vollkommene Beherrschung des Instruments gepriesen wird. Weitere 1. Preise erhielt er zuvor bei der „Karl Davidoff International Cello Competition“ in Lettland sowie der „International Cello Competition Antonio Janigro“ Kroatien. Die Kronberg Academy zeichnete Kian Soltani 2013 mit dem Musikpreis Leyda Ungerer aus. Im österreichischen Bregenz in eine persische Musikerfamilie geboren, wurde Kian Soltani im Alter von 12 Jahren in die Klasse von Prof. Ivan Monighetti aufgenommen, bei dem er bis heute an der Musikakademie Basel studiert. Wichtige Impulse geben zusätzliche Studien an der Internationalen Musikakademie des Fürstentums Liechtenstein sowie Künstlerpersönlichkeiten wie Sol Gabetta, Wolfgang Boettcher, Valter Despalj, Frans Helmerson, Gerhard Mantel, David Geringas, Pieter Wispelwey, Jens Peter Maintz, Antonio Meneses und Bernard Greenhouse. Im Alter von 19 Jahren gab Kian Soltani sein erfolgreiches Debüt als Solist im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins sowie an der Schubertiadein Hohenems, Österreich. Zu Kian Soltanis Auftritten als Solist und Kammermusiker gehören Festivaleinladungen und Konzerte mit Orchestern und in Konzerthäusern von Weltrang in Europa, Asien und Amerika. Er tritt dabei mit Orchestern wie den Zagreber Solisten, dem Georgischen Kammerorchester, dem Arpeggione Kammerorchester, der Basel Sinfonietta, dem Latvian National Symphony Orchestra, der Österreich-Slowakischen Philharmonie, dem Sinfonieorchester Liechtenstein, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, der Tapiola Sinfonietta, der Jyväskylä Sinfonia oder dem Zagreb Philharmonic Orchestra auf und arbeitet dabei mit Dirigenten wie David Geringas, Zlatan Srzic, Sebastian Tewinkel, Ivan Monighetti, Florian Krumpöck, John Storgårds, Yasuo Shinozaki, Jukka Iisakkila und Peter Csaba zusammen. Eine erste CD-Produktion fand gemeinsam mit seinem Professor Ivan Monighetti in Irland statt, wo für das Label LCMS Weltersteinspielungen unter anderem von Sofia Gubaidulina und FranghizAli-Zadeh aufgenommen wurden. Die CD „Metamorphoses“ erschien im Oktober 2012. Highlights dieser und der kommenden Saison sind eine Österreich-Tournee , sowie Konzerte beim Kronberg Cello Festival, dem Menuhin Festival in Gstaad und dem „MusicConnects“ Festival in Bad Ragaz. Kian Soltani war jahrelanger Stipendiat der Stiftung „Musik und Jugend“ in Liechtenstein.


Deborah Tolksdorf (1985*), geboren in Kampen (NL), erhielt ihren ersten Cello-Unterricht im Alter von sieben Jahren in der Musikschule Kampen bei Robert Roeland. 1995 folgte weiterer Unterricht bei Zsolt Hercegh und Jouko Paavola am Konservatorium in Lahti, FIN. Ab 2002 Jungstudentin bei Rebecca Firth an der HMT Zürich, begann sie 2004 ihr Studium bei Thomas Demenga. Zwischenzeitlich besuchte sie Meisterkurse bei Ralph Kirschbaum, Thomas Grossenbacher, Jens-Peter Mainz, Miklos Perenyi und Wolfgang Boettcher. Mit dem Nauru Streichquartett wurde sie von Walter Levin, Sebastian Hamann, Rainer Schmidt und Sergio Azzolini unterrichtet und erhielt 2007 den Jugendförderpreis der Sperber Stiftung. Deborah war Stipendiatin der Fritz-Gerber-Stiftung, C.A.Kupper Stiftung, Istvan Kertesz-Stifung und Gründungsmitglied des Hirzen Pavillon Ensemble in Riehen. Als Orchestermusikerin spielte sie im Finnischen Jugendsinfonie Orchester, Schweizer Jugendsinfonie Orchester, Kammerorchester Lahti und dem Gustav Mahler Jugendorchester. Während ihres Studiums besuchte sie bedeutende Musikfestivals wie die von Claudio Abbado gegründete Gustav Mahler Akademie in Bozen, die Internationale Celloakademie Rutesheim und das International Piatigorsky Cellofestival in Los Angeles. Sie bekam die Möglichkeit u.a mit Herbert Blomstedt, Philippe Jordan, David Afkham, Hannu Lintu, Antonio Pappano, Daniel Harding, Michael Tilson Thomas, Valery Gergiev und Bernard Haitink bei den Salzburger Festspielen, Lucerne Festival, Proms Festival, Edinburgh Festival, und in den weltweit bedeutendsten Sälen aufzutreten. Seit 2011 ist Deborah stv. Solocellistin der Kammerphilharmonie Graubünden und spielte in der Saison 2012-2013 im London Symphony Orchestra. Deborah unterrichtet mehrere Privatschüler, ist Lehrerin an der Musikschule Basel, und leitet seit 2009 die Konzertvermittlung der Musik Akademie Basel. Dies ist für sie ein interessanter und abwechslungsreicher Ausgleich zum aktiven Musikerleben.

Ekachai Maskulrat bekam seinen ersten Cello-Unterricht im Alter von 15 Jahren. Seine Ausbildung genoss er in Thailand, Singapore und in den USA. 2012 hat er sein Studium mit dem den Master of specialized performances an der Musik Akademie Basel in der von Thomas Demenga erfolgreich abgeschlossen. Ekachai war Preisträger an diversen nationalen und internationalen Wettbewerben: Thai National Youth Music Comptetition, Thailand Strings Competition, Young Siew Toh Conservatory Competition 2006/2007 und Gisborne Music Competition in Neuseeland. Als Solist konzertierte er mit dem Siam Philharmonic Orchestra, Bangkok Symphony Orchestra, The Young SiewToh Conservatory Orchestra, PRO Orchester Basel, Sinfonierorchester Basel und dem Tokyo City Philharmonic Orchestra. Seit 2012 spielt er als freischaffender Cellist in diversen Orchestern und Kammermusikformationen u.a. dem Basler Kammerorchester, OCL Lausanne, und der Camerata Zürich mit. 
Ekachai arbeitet u.a. auch als Arrangeur für das Basler Celloquartett und für verschiedene Ensembles im In- und Ausland.

Joonas Pitkänen hat sein Solistendiplom an der Musik Akademie Baesl 2013 äußerst erfolgreich in der Klasse von Thomas Demenga abgeschlossen. Die Grundstudien absolvierte er in renommierten Musikinstituten seiner finnischen Heimat. Orchestererfahrungen sammelte er in nordischen Jugendorchestern, wie dem Sinfonieorchester Vivo und dem Orkester Norden. In der Saison 2008/2009 wirkte er als Praktikant im Sinfonieorchester Biel mit. Des weiteren konzertierte er mit dem Aargauer Kammerorchester und im Theater Basel mit Basel Sinfonietta. Kammermusik hat er in verschiedener Ensembles mit Ferenc Rados, Gerard Wyss und Reiner Schmidt studiert. Joonas Pitkänen verfolgt ebenso eine vielseitige solistische Karriere, spielt Rezitals und besucht Meisterkurse bei führenden Cellisten und Pädagogen, wie Arto Noras, Miklós Perényi, Frans Helmersson und Ralph Kirschbaum. Im Herbst 2010 debütiert er als Solist in einer Produktion vom Ballett Basel in Jiří Kyliáns”Oneofa Kind”. Er war von 2009 bis 2011 Mitglied des Hirzen Pavillon Ensembles, ein Förderprogramm für Junge Musiktalente. 2012 gewann er das Stipendium der Kiefer Hablitzel Stiftung und eine halbe 50% Stelle im Sinfonieorchester Biel. Im Frühling 2013 wird er als Solist mit dem Basel Sinfonieorchester auftreten.